Raum-Quanten-Forschung mit revolutionären Erkenntnissen
Reflexionen über physikalische Weltbilder und einen möglichen Lückenschluss
von Gottfried Hilscher, Dipl.-Ing., Wissenschafts-Journalist und Autor
Zu den härtesten Nüssen, die sich die physikalische Forschung zu knacken vorgenommen hat, gehört die Entschlüsselung der Gravitation durch Auffinden der postulierten Gravitationswellen. Sollte sich das als illusorisch erweisen, weil die Realitäten im Makro- und im Mikrokosmos von anderer Natur sind als von Newton, Galilei, Kepler, Einstein und von der Quantenphysik vorgestellt, kämen Weltbilder ins Wanken. Bilder, denn nach Werner Heisenberg spricht auch die Wissenschaft nur in Gleichnissen. Kann die Natur der Gravitation nicht aufgeklärt werden, könnte man auch die Suche nach einer "fünften Kraft" und die nach der so genannten Weltformel beenden, die alle "Grundkräfte" - neben der Gravitation die schwache, die starke und die elektromagnetische "Wechselwirkung" - gewissermassen auf einen Nenner, auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen sollten. In den letzten rund hundert Jahren sind dazu zahlreiche Vorstellungen erarbeitet worden. Die von dem Schweizer Oliver Crane postulierte Existenz eines Raum-Quanten-Mediums als Ursache möglicherweise aller dieser Wechselwirkungen kann nicht mehr als reine Hypothese angesehen werden. Experimentelle Befunde und erste technische Entwicklungen zur Gewinnung von Nutzenergie aus dem "Quantenmedium" verdienen grösste Aufmerksamkeit.
Isaac Newton (1643-1727) dürfte für die philosophische Weltvorstellung von René Descartes (1596-1650) wenig Sympathie gehabt haben. Descartes wollte jede Naturerscheinung, die ganze Natur mit seinem Verstande erklären und suchte dabei Zuflucht zu immer neuen Ersatzbildern aus der Welt der Mechanik (die Welt als Uhr). Ganz anders Newton: "Hypothese non fingo" Hypothesen erfinde ich nicht. Aus Anlass seines 250. Todestages schrieb der Wissenschaftshistoriker Armin Hermann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Newton konzentrierte sich auf die Mechanik und die Wirkung der Schwerkraft. Er legte mathematische Gesetze vor, die eine genaue Berechnung und Vorhersage ermöglichen. Auf diese Weise kann die Theorie durch Beobachtung und Experiment geprüft werden".
Newton habe sich damit begnügt, zu konstatieren, nach welchem Gesetz die Schwerewirkung mit der Entfernung abnimmt. Das Warum habe ihn durchaus interessiert, aber weil er keinen Ansatz für eine Erklärung fand, schwieg er. "Ich lege keinen Wert auf Mutmassungen", pflegte er zu bemerken.
Newtonsche Axiome und Ernst Machs "Prinzip"
1687 erschien Newtons für die physikalische und astronomische Forschung wichtigstes Werk "Philosophiae naturalis principia mathematica". Als mathematisch begründete Axiome enthält es die so genannten Grundgesetze der Mechanik: 1. Jeder Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen, geradlinigen Bewegung, solange keine Kräfte auf ihn einwirken ("Trägheitsgesetz"). 2. Die Beschleunigung eines Körpers ist der einwirkenden Kraft proportional und ihr gleichgerichtet ("dynamisches Grundgesetz"). 3. Übt ein Körper A auf einen Körper B eine Kraft aus, so übt stets auch der Körper B auf den Körper A eine Kraft aus, die von gleichem Betrage, aber entgegngesetzter Richtung ist ("Newtonsches Wechselwirkungsgesetz").
Knapp 200 Jahre später konstatierte der Physiker und Philosoph Ernst Mach (1838-1916), dass nach Newton kein wesentlich neues Prinzip mehr in der Mechanik ausgesprochen worden sei. Mach hat sich offenbar lange und intensiv mit Newtons Axiomen auseinander gesetzt. In der 5. Auflage seines Werkes "Erkenntnis und Irrtum ? Skizzen zur Psychologie der Forschung", die 1926 erschienen ist, heisst es:
"Der Nachweis des Vakuums (durch Guericke; Anmerkung des Autors) hat, wie kaum bezweifelt werden kann, sehr viel zur Verselbständigung der Raumvorstellung beigetragen. Newtons Ausbau der Mechanik des Himmels auf Galiläischen und Huygensschen Grundlagen machten das neue "Bezugssystem", welches sich auch bewährte, geradezu unentbehrlich. Als fruchtbare Grundlage der Himmelsmechanik erschaute Newton die Annahme der von der Entfernung abhängigen Gravitationskräfte. Wenn nun auch Newton sich diesen Raum lieber erfüllt gedacht und die Kräfte durch Vermittlung begriffen hätte, so musste er doch schliesslich bei seiner Ansicht stehen bleiben, welche den Raum als solchen zur Geltung brachte und die bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts in der Physik die fast allein herrschende blieb. Wenn man nun bedenkt, dass für die Gravitationsmechanik Newtons auch der Fixsternhimmel nicht mehr als absolut unveränderliches, unbewegliches, starres System gelten konnte, so erscheint sein gewagter Versuch einigermassen begreiflich, die ganze Dynamik auf einen "absoluten Raum" und entsprechend auch auf eine "absolute Zeit" zu beziehen. In der Praxis änderte ja diese uns sinnlos erscheinende Annahme nicht die Bezugnahme auf den Fixsternhimmel als Raum- und Zeitkoordinaten; sie blieb deshalb "unschädlich" und entging lange einer ernsten Kritik. Man kann wohl sagen, dass hauptsächlich seit den Newtonschen Aufstellungen Zeit und Raum jene "selbstständigen" und doch "körperlosen" Wesen sind, für die sie heute gelten.
Von Mach zu Einstein
Dass Ernst Mach die Erkundung der Himmelsmechanik und der Kräfte, die sowohl im Kosmos als auch in der Mikrowelt wirken, mit einem eigenen "Prinzip" hätte beflügeln können, ist kaum bekannt. Frei formuliert lautete es: "Alle örtlich wirkenden Kräfte können auf Bewegungen entfernter Materie zurück geführt werden". Nach Einschätzung des amerikanischen Wissenschaftlers Dr. Claude Swanson, der sich in der Fachzeitschrift "Thy Synchronized Universe" (Das synchronisierte Universum) dazu äussert, habe Mach damit Einstein eine Schlüsselidee zur Entwicklung der Allgemeinen Relativitätstheorie geliefert.
Machs Vorstellung sei gewesen, dass selbst die kleinste lokal auftretende Kraft eng verbunden ist mit den Bewegungen aller anderen Partikel im Universum. Machs Prinzip sei sozusagen untergegangen in der Relativitätstheorie, die unsere gültige Gravitationstheorie sei. Einstein hat, wie bekannt, postuliert, dass die "schwere" und die "träge" Masse eines Körpers gleich sind. Eine befriedigende Interpretation (dieser Behauptung) schreibt Einstein in seinem 1956 erstmals veröffentlichten, als "gemeinverständlich" apostrophierten Buch über die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, könne nur zustande kommen, wenn man einsehe: "Dieselbe Qualität des Körpers äussert sich je nach Umständen als "Trägheit" oder als "Schwere"".
Gedankenfäden zur Verbindung der "Grundkräfte"
Mach und Einstein - und bis auf den heutigen Tag zahlreiche andere Wissenschaftler, etwa Dr. Hartmut Müller mit seiner "Global-Scaling-Theorie" - haben Schritte unternommen, unverbunden nebeneinander existierende Erkenntnisse und Axiome zu koppeln. Als eine der grössten Herausforderungen der Theoretischen Physik gilt die Suche nach der so genannten Weltformel aus einer gemeinsamen Basis für die vier "Grundkräfte" in der Natur: 1. Die starke Wechselwirkung, die die Nukleonen (Proton und Neutron) des Atomkerns aneinander bindet. 2. Die elektromagnetische Wechselwirkung, die im Mikrokosmos den Atomkern mit den Elektronen koppelt, aber auch "per Fernwirkung" im Makrokosmos in Erscheinung tritt. 3. Die schwache Wechselwirkung, die etwa instabile Kerne zerfallen lässt, wenn diese von aussen auf bestimmte Weise erregt werden. 4. Die Gravitation, die nach der Schulphysik um 40 Grössenordnungen schwächer ist als die starke Wechselwirkung.
Warum es erkenntnistheoretisch und wohl auch von der Angewandten Physik als erstrebenswert angesehen wird, etwa über eine "vereinheitlichte Feldtheorie" die vier Kräfte "unter einen Hut" zu bringen, ist schwer auszumachen. Natürlich ist die Schöpfung eine Einheit, in der alles irgendwie mit allem verbunden ist. Aber diese holistische Vorstellung vom "Seienden" ist gerade nicht gepflegt worden von der etablierten Physik mit ihrer fortgeschrittenen Spezialisierung. Auch nicht von den so genannten Naturwissenschaften generell.
Weder haben die grossen Schulen Relativitätstheorie und Quantenphysik ein gemeinsames Dach erhalten, noch hat die "unanschauliche" Teilchen- oder Hochenergiephysik ihre Forschungsghettos der Öffentlichkeit zugänglich zu machen vermocht. Das alles ist hier weder zu beurteilen noch gar zu kritisieren. Es ging um Hinweise darauf, wie ambitioniert, wahrscheinlich sogar unmöglich das Bemühen um die grosse Vereinigung physikalischer "Weltbilder" ist. Es sei denn, man findet neue Ansätze zu ihrer "Synchronisierung" (Swansons Buchtitel). Der grosse Physiker Richard P. Feynman, der 1965 für seine Theorie der Quantenelektrodynamik den Nobelpreis erhielt, betonte, dass sich zuerst ein intuitives Verständnis von einer Idee, einer neuen Weltsicht entwickeln müsse. Diesem folge dann die Wissenschaft.
Abenteuerliche Suche nach Gravitationswellen
Zurück zur Suche nach der "Weltformel" und der Kraft, die vielleicht "die Welt im Innersten zusammen hält" und die in Kommentaren sinngemäss als "fünfte Kraft" umschrieben wird. Sie soll die bekannten vier Kräfte wie ein Gewölbe überspannen. Das sperrigste Element bei diesen Vereinigungsbemühungen ist die Gravitation. Deren Ursprung und "Wirkmedium" sind noch nicht einmal bekannt. Newton, dessen axiomatische Formeln bis heute ihren Dienst tun, Maschinen und die Bahnen natürlicher und künstlicher Himmelskörper zu berechnen erlauben, ist auf dieser Bühne kaum noch vertreten.
Die etablierte Physik hat sich auf die Suche nach den Gravitationswellen begeben, die für die von Newton definierten Kraftwirkungen verantwortlich sein sollen. Einstein hat ihre Existenz 1916 im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie "errechnet". Sie entstünden dann, wenn sich irgendwo im Universum grosse Massen bewegten, wenn "entsprechend den jüngeren astrophysikalischen Erkenntnissen" etwa zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen oder Sterne explodieren. In all diesen Fällen werde der Raum gedehnt oder gequetscht. Kurz: Die Gravitation ist nicht bloss eine Kraft mit den bekannten Wirkungen, sondern eine Eigenschaft der Geometrie des Raumes und der Raum-Zeit. Direkt nachgewiesen werden konnten die Gravitationswellen noch nicht.
Die "amtliche" Gravitationsforschung hat sich auf ein heikles Abenteuer eingelassen. Sie sucht Wellen in einem Raum, in dem ausgerechnet Einstein den Äther als (einzig) denkbares Trägermedium abgeschafft hat. Aber es sind noch andere Dilemmata zu erkennen. Ein und dieselbe Gravitation soll in kosmischen Weiten ebenso wirken wie über die winzige Entfernung von 100 nm (100 Nanometer - 1 Millionstel Millimeter); mitgeteilt im September-Heft 2005 des CERN-Courier unter Hinweis auf den Casimir-Effekt. Während die Teilchenphysiker immer neue "Elementarteilchen" vorgestellt haben, die - weil "elementar" - auch im Kosmos zu finden sein sollten, wurden ihre Kollegen in der Astrophysik von ihren Einblicken in das All geradezu in die Flucht gejagt.
Das "schwarze" Universum
Trotz allen "elementaren" Wissens mussten die Astrophysiker in jüngster Zeit zugestehen, dass 50 bis 95 Prozent der Materie im Universum theoretisch nicht vorhersagbar gewesen seien. Ob dieser Aussage die Realität tatsächlich entspricht, ist freilich nicht nachgewiesen und wohl auch nicht beweisbar. Von Dunkler Materie und den schon etwas "durchleuchteten" Schwarzen Löchern ist in bezeichnender, wortreicher Weise die Rede. Wer geglaubt hat, dass ein Schwarzes Loch ein ausgebrannter, in sich zusammengesackter Stern ist, dessen gravitativer Anziehungskraft nichts entfliehen kann, was ihm zu nahe kommt, muss sich vom Schöpfer der Theorie über die gefrässigen Himmelskörper eines Besseren belehren lassen. Mitte 2004 widerrief Stephen Hawking teilweise. Neue Rechnungen hätten ihn überzeugt, dass es doch möglich sei, diesen Massemonstern im All zu entkommen.
Theorien auf- und Berechnungen anstellen ist das Eine, sie im All an der Wirklichkeit zu überprüfen, ist das Andere - und kaum Mögliche. Vielleicht bringt die erfolgreiche oder vergebliche Suche nach den Schwerewellen Antworten auf so elementare und auch irdische Fragen wie: Wie kam die Masse in die Welt? Warum wird Masse "träge"? Wie kommt es, dass Massen ihre "Schwere" zyklisch über den Tag ändern können?
Dr. Dietrich Schuster, der das reproduzierbar messen kann und über dessen Experimente er im Internet und im "NET-Journal" September/Oktober 2005 berichtet1), beruft sich zur Erklärung seiner Befunde vor allem auf die Theorie von Oliver Crane. Einer von dieser abgeleiteten neuen These einschliesslich experimentell überprüfbarer Fakten zur rätselhaften Ursache der Gravitation und mit ihr korrelierter Phänomene ist dieser Beitrag gewidmet. Die bisherigen Abschnitte dienten der Vorbereitung auf eine neue Sicht er Dinge. Sie ist das vorläufige Ergebnis langjähriger Studien und Experimente, die an dem privaten Schweizer Institut für Raum-Quanten-Forschung (RQF) angestellt wurden.
Beobachtungen von Aussenansichten
Weil das Ringen um die "Weltformel" bisher vor allem ein gigantisches "Welträtsel" beleuchtet hat, zu dessen Lösung bei genauerem Hinsehen das Tor für neue Denkansätze weit offen steht, hier einige grundlegende Gedanken von Prof. Hans-Peter Dürr, Schüler von Werner Heisenberg, Physiker und Träger des Alternativen Nobelpreises. Sie sind seinem Buch "Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen" 2) entnommen.
"Die" Wirklichkeit, schreibt Dürr sinngemäss, lässt sich ohne ein Bezugssystem nicht genau beschreiben, denn wir sind Beobachter, denen sich nur eine Aussenansicht erschliesst. In der Quantenphysik gebe es das Teilchen im klassischen Sinne nicht mehr. Die Frage: "Was ist, was existiert"? werde "dynamisch" verdrängt durch: "Was passiert"? "Was wirkt"? Die ursprünglichen Elemente der Wirklichkeit, so Dürr, sind also reine Beziehungsstrukturen - ohne materielle Träger. Die Welt sei ein nicht auftrennbares Ganzes, ein Kosmos, der alles mit allem unauflösbar, irrreduzibel verbindet. Das entspricht dem quantentheoretisch holistischen Weltbild, dem Dürr offenbar ein bedeutendes "Erklärungspotenzial" zubilligt.
Dann geht's nicht mehr so weiter wie bisher: Man hat einen Zipfel der Wahrheit erwischt und macht eine solide Theorie daraus. Diese fängt nicht nur das ein, was man gefunden hat. Das neue Wissen wird verallgemeinert und zum übergeordneten Prinzip der Welt erklärt. Sind Theorien zu eng ausgelegt, müssen Gegentheorien aufgestellt werden, die nach Dürrs Beobachtung genau das zentral vertreten, was vorher ausgeklammert oder vernachlässigt wurde. Aber: Beides, auch Widersprüchliches, könne in einem anderen Rahmen "richtig" sein. Und dann zitiert Dürr seinen Lehrer Werner Heisenberg aus dessen Buch "Der Teil und das Ganze" 3): "Die Quantentheorie ist ein so wunderbares Beispiel dafür, dass man einen Sachverhalt in völliger Klarheit verstanden haben kann und gleichzeitig doch weiss, dass man nur in Bildern und Gleichnissen von ihm reden kann".
Das "Leitbild" des Oliver Crane
Das Bild, das wie ein "Leitbild" jahrelang die Arbeit der RQF bestimmt hat, lieferte der Schweizer Oliver Crane (Pseudonym von Ludwig (Louis) A. Sigrist). In seinem 1992 im Universal-Experten-Verlag, Rapperswil, erschienenen Buch "Zentraler Oszillator und Raum-Quanten-Medium" 4) findet sich die "Bildbeschreibung", die zahlreiche Wissenschaftler und "Freidenker" zu theoretischen Studien wie Experimenten inspiriert hat. Andere haben unabhängig von Crane Mosaiksteine vorgelegt, die sich in das Gesamtbild einordnen lassen oder wahrscheinlich eingliedern liessen. Hans Lehner, RQF-Präsident, und der Kernphysiker Dr. Hans Weber, von 2002 bis 2004 wissenschaftlicher Leiter der RQF und heute eines ihrer Vorstandsmitglieder, haben die eigenen und die fremden Wissensbausteine sorgsam unter die Lupe genommen und aufbewahrt. Im Lichte aktueller physikalischer Fragestellungen, zu denen die Rätselhaftigkeit der Gravitation und die Suche nach einer Synopse aller bekannten Kraftwirkungen gehören, haben sie vieles einer neuen Betrachtungsweise unterzogen.
Oliver Crane - und dabei könnte man eine gedankliche Beziehung zu Ernst Mach herstellen - geht von der Vorstellung aus, dass das Universum von einem "idealen" Gas erfüllt ist, bestehend aus einheitlichen Teilchen, den "Raum-Quanten" (RQ). Deren Volumen sei im Vergleich zu den bekannten Elementarteilchen um viele Grössenordnungen kleiner. Irgendwo im Raum befinde sich ein "Zentraler Oszillator", der mechanische longitudinale Wellen erzeugt, die sich im RQ-Medium fortpflanzen. An der Peripherie des Universums werden sie reflektiert und bilden im gesamten Raum stehende Wellen aus. Deren Frequenz wird von dem verstorbenen Dr. Otto Oesterle mit 1023 Hz angegeben. In einer Erläuterung, die in der Juli-August-Ausgabe 2005 des "NET-Journals" abgedruckt wurde 5), schreibt Oesterle:
"Die negativen Ladungen der Elementarteilchen entsprechen nach Crane dem Überdruck des Mediums und die positiven dem Unterdruck (als Basis seines Raummodells nahm er den Biefeld-Brown-Effekt). Crane hat die Krümmung des Raumes einfach durch kontinuierliche Lichtbrechung im Medium mit Dichtegradienten erklärt. Er hat auch eine neue Darstellung des Magnetfeldes entwickelt, in der die Kraftlinien nicht aus dem Nordpol heraus kommen und in den Südpol hinein gehen, wie in der Schulphysik, sondern den Magnetstab umkreisen".
Zwei verschiedenartige Raum-Quanten-Strömungen
Die Raum-Quanten-Strömung (RQS), die im RQ-Medium entsteht, kompensiert nach Crane Druckdifferenzen und speichert Energie. Zu unterscheiden seien jedoch grundsätzlich zwei Arten von RQS: Die mit dem magnetischen Feld identische RQSm und die mit "Materiewellen" und massenträgheit identische RQSt. Bewege sich ein negatives Teilchen im RQSm, entstehe senkrecht zur Bewegungsrichtung ein Überdruck, bei einem positiven ein Unterdruck. Weil die stehenden Wellen (SM) als im Raum feststehend betrachtet werden können, so Crane, würden sie sich als "absolutes Bezugssystem" eignen. Aus der Betrachtung eines RQSt-Teilchens leitet Crane einfache Prinzipien ab, die seit Newton ungelöste Fragen nach der Ursache mechanischer Phänomene beantworten. Auszüge (etwas redigiert) aus seinem Buch:
"Auf ein unbewegtes Teilchen wird aus jeder Richtung der gleiche Druck ausgeübt. Wird es gegen die SW (stehenden Wellen) bewegt, entsteht vorne an ihm ein höherer Druck, hinten ein äquivalenter Unterdruck. Die Arbeit, um diese Druckdifferenz zu schaffen, entspricht dem "Trägheitswiderstand". Die RQSt sorgt für den Druckausgleich. Vorn und hinten entstehen am Teilchen zwei gleiche verdichtete RQ-Zonen (Druckpunkte). Um das Teilchen herum bildet sich eine stationäre Strömung aus, in der die vorher aufgewendete Energie steckt. Das Teilchen bewegt sich geradlinig und gleichförmig. Wird die Bewegung gestoppt, dreht sich die Druckdifferenz um. Der vordere Druckpunkt wird entlastet, der hintere gibt seine Energie in Form eines Impulses wieder an das Teilchen ab. Das entspricht der "Massenträgheit". Jede Abweichung von der geradlinig-gleichförmigen Bewegung geschieht gegen den Widerstand der SW und baut eine RQSt auf. Strömungsenergie wird in einen Impuls auf das Teilchen umgewandelt. Auch die "Zentrifugalkraft" und die "Stabilität" eines rotierenden Kreisels basieren auf diesen einfachen Prinzipien".
Unschärfe von Energie und Zeit
Ein unveröffentlichter Text von Oliver Crane, der RQF vorliegt, lässt staunen, wie weit dieser Kranführer - der er tatsächlich war - seine Hypothese durchdacht hat. Crane reflektiert die Heisenbergsche Unschärferelation und schreibt:
"Aus der Unschärfe von Ort und Impuls wurde mathematisch eine eben solche Unschärfe für Energie und Zeit abgeleitet: Je genauer der Zeitpunkt eines Ereignisses bestimmt wird, umso weniger lässt sich über die auftretenden Energien aussagen. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, um so genannte virtuelle Teilchen zu postulieren. Deren Lebensdauer ist für einen praktischen Nachweis viel zu kurz, und ihre Existenz wurde rein mathematisch abgeleitet. Aber der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Es wurden nämlich dringend "Botenteilchen" gebraucht, um die Kraft zu übertragen. Danach würde ein Elektron ständig virtuelle Photonen emittieren und sogleich wieder absorbieren (damit der Energieerhaltungssatz nur kurzzeitig verletzt wird). Ein zweites, benachbartes Elektron absorbiert virtuelle Photonen des ersten Elektrons, und dieses wiederum absorbiert virtuelle Photonen des zweiten Elektrons. Dieser Vorgang soll gegenseitige Abstossung bewirken".
"Dasselbe geschieht auch zwischen zwei Photonen, die sich ebenfalls gegenseitig abstossen. Die gleiche Wechselwirkung zwischen Proton und Elektron (also die gegenseitige Absorption von virtuellen Photonen) bewirkt aber Anziehung. Man kann sich zwar einen Überdruck oder einen Unterdruck zwischen zwei Teilchen vorstellen, jedoch niemals eine "Anziehung"! Also müsste es zwei verschiedene Arten von virtuellen Photonen geben, denn sonst würde ja die gegenseitige Absorption von virtuellen Photonen zwischen Elektron und Proton ebenfalls eine Abstossung bewirken. Bei der starken Wechselwirkung sollen virtuelle "Pionen" und "Gluonen" (Quarks) die Kraft übertragen. Gleichzeitig sollen aber von den Nukleonen auch noch virtuelle Photonen emittiert werden (welcher Art?), sowie virtuelle W- und Z-Bosonen (für die schwache Wechselwirkung). Und natürlich darf man auch die Emission von "Gravistonen" nicht vergessen".
Vakuum des Wissens
Wäre nirgendwo im Kosmos so etwas wie der von Crane postulierte Zentrale Oszillator zu finden, weil es sich um ein Hirngespinst handelte, müsste dann das ganze auf einer Raum-Quanten-Strömung begründete physikalische Weltbild platzen? Kaum anzunehmen. Erstens sollten die vielen ungelösten Rätsel, die die heutige Physik bewegen, genügend Anlass bieten, sich ernsthaft mit Cranes Modell und den zahlreichen von diesem gestützten Befunden zu befassen. Zweitens könnte man aktuelle Nachrichten aus der Astrophysik mühelos mit der Vorstellung eines "universellen" Oszillators in Verbindung bringen. Hans Lehner und Dr. Hans Weber registrieren sie aufmerksam. Zum Beispiel, dass sich täglich 86'400 Supernova-Explosionen im beobachtbaren Universum ereignen. Das wäre etwa jede Sekunde eine, die das Raum-Quanten-Medium in Schwingung versetzen könnte.
In der Mai-Ausgabe 2005 des CERN-Courier ist zu lesen, dass mit Hilfe von HESS (High Energy Stereoscopic System) in der Wüste Namibias in unserem Milchstrassensystem eine "mysteriöse" Quelle hoher Energie entdeckt wurde. Die Erdatmosphäre sei als Detektor genutzt worden für Gammastrahlen mit Energien im Bereich von Tera-Elektronenvolt (10-12 eV). Passiere so ein Photon die obere Atmosphäre, erzeuge es einen "Schauer relativistischer Elektronen und Positronen". Die bewegten sich mit mehr als Lichtgeschwindigkeit und emittierten dadurch eine Cherenkov-Strahlung. - In der gleichen Ausgabe des CERN-Courier findet sich der Bericht über ein kosmologisches Modell, wonach die so genannte Dunkle Energie eine "Illusion" sei. Nach Beobachtungen ferner Supernovas 1998 glaubte man, der Dunklen Energie rund 70 Prozent der Gesamtmasse des Universums zuordnen zu können; von den restlichen 30 Prozent sollten 25 Prozent auf die gleichfalls mysteriöse Dunkle Materie entfallen, und 5 Prozent aus der "ordinären barionischen Materie" bestehen.
Versuche mit magnetischen Rotationskörpern
Genug der Hinweise auf das Wissens-Vakuum, das auch durch das Potenzial aufgefüllt werden könnte, das der Fundus an Erkenntnissen der RQF und ihr nahestehender Personen und Institutionen bringt. Experimente und Geräteentwicklungen sind nicht notwendigerweise auf konsistente Theorien angewiesen, können diese aber sehr wohl provozieren. Ein Beispiel dafür hat Yu. A. Baurov vom Zentralen Forschungsinstitut für Maschinen im russischen Kaliningrad geliefert, über das er 1993 in der "Physics Letters" berichtet hat. Die "magnetische Anisotropie im Raum und eine neue Interaktion in der Natur", die er beschreibt, brachten ihm Magnetscheiben nahe, die er im Vakuum einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen ihn rotieren liess. Der Energieaufwand beim Abbremsen beziehungsweise die Bremszeiten bis zum Stillstand der Scheiben waren je nach Drehrichtung deutlich verschieden. Erklärungen für dieses Phänomen leitete Baurov aus einem Modell über die Struktur des physikalischen Vakuums ab.
Für die Raum-Quanten-Forscher vom Zürichsee hat Baurov auf andere Weise den Versuch des Schweizer Diplomingenieurs Christian Monstein nachvollzogen und den nach ihm benannten Crane-Monstein-Effekt bestätigt. Der wird bereits in dem Buch von Oliver Crane (1992) behandelt. Gleichzeitig wird dort in Wort und Bild auf den von Monstein 1989 vorgestellten "C-Generator" hingewiesen, der mit Gleichstrom angetrieben wird und auf diesem Effekt beruht.
Der Hooper-Monstein-Effekt besagt, dass in einem Leiter eine Spannung induziert wird, wenn sich ihm zwei Magnete derart nähern oder von ihm entfernen, dass die Summe ihrer Magnetfelder im Leiter null wird. Das ist dann der Fall, wenn zwei Magnete der Länge nach so an den Leiter gebracht werden, dass sie einander anziehen. Obwohl sich das Feld im Leiter durch den zweiten Magneten abschwächen müsste, ist die induzierte Spannung doppelt so gross, wie sie sein sollte.
Bei RQF weiss man, dass dahinter von der Schulphysik nicht erklärbare Abläufe elektromagnetischer und gravitativer Natur stecken. Hunderte von Rotationsversuchen mit einer Magnetwalze aus einer Neodym-Eisen-Bor-Legierung ergaben zum Beispiel, dass die Zu- oder Abnahme der magnetischen Flussdichte von der Rotationsrichtung und der Drehzahl abhängt. Die grosse Zeitdifferenz beim freien Auslauf links oder rechts herum zeige, dass der Magnetismus ein Hochgeschwindigkeits-Strömungsphänomen sei und kein Feldeffekt. Das wiederum sei ein Beweis für die von Crane postulierte magnetische Raum-Quanten-Strömung (RQSm). Und weil hier Theorie und Praxis Grundlagen für eine neue Technik elektrischer Maschinen aufscheinen lassen, bleibt die Sache auf der Prioritätenliste der RQF.
Nicht radioaktive Kernenergie
Die praktische Gewinnung von Nutzenergie im grossen Stil, erzeugt unter Einwirkung der Raum-Quanten-Strömung, bezeichnet der Kernphysiker und RQF-Vorstandsmitglied Dr. Hans Weber als "Erschliessung der dritten Option der Kernenergie", nach der Kernspaltung und vor der Kernfusion. Es handle sich um eine "Konversion der Kernschwingung", bei der die Atomkerne nicht verändert werden und keine radioaktive Strahlung entsteht. Beim Deuterium, dem Schweren Wasserstoff, sind Proton und Neutron hantelartig miteinander verbunden und einer sinusförmigen Schwingung unterlegen. Nach Vorstellung der RQ-Forscher wird diese vom Raum-Quanten-Medium übertragen und beträgt etwa 1023 Hertz. Zwischen Frequenz und Energie einer Schwingung gilt die Beziehung E=h/e*f; h/e ist eine Konstante mit einem Wert 4*10-15 eV (Elektronenvolt). Bei der Frequenz des Deuteriumkerns ergibt sich eine Energie von rund 4 MeV (Millionen Elektronenvolt). - Zum Vergleich: Sichtbares Licht mit etwa 1015 Hertz bringt es auf einige Elektronenvolt.
Die grosse Frage ist: Wie lässt sich die Energie des Deuteriumkerns auskoppeln? Im RQF-Labor scheint man einen gangbaren Weg gefunden zu haben. Das Deuterium wird in einen Kristall mit piezoelektrischen Eigenschaften eingeschlossen und das Ganze den Schwingungen eines gepulsten RQF-Elektromagneten (1996 patentiert) ausgesetzt. Im Rhythmus der Pulse, erläutert Hans Weber, beginne der Kristall in seiner Eigenfrequenz zu schwingen. Dessen Energie werde durch die Kernschwingung des Deuteriums "angeregt". Nach dem bekannten Piezoeffekt kann aus dem schwingenden System elektrische Energie direkt ausgekoppelt werden. Damit diese technisch und entsprechend der heutigen Elektrizitätsnutzung verwertbar wird, muss sie in den üblichen Wechselstrom umgewandelt werden. Dieser zweite Schritt "nach der piezoelektrischen" Befreiung der Kernenergie mit Hilfe der RQS ist im Labormassstab ebenfalls gelungen.
"Intelligenter" RQF- Impuls-Wechselrichter
Der von der RQF entwickelte RQF-Impuls-Wechselrichter, der normalen Gleichstrom in Wechselstrom wandelt, zeichne sich durch eine präzise, von Oberwellen freie Sinuswelle aus. Und das unabhängig von der angeschlossenen Last, sei diese induktiv oder kapazitiv. Damit, so Dr. Hans Weber, verfüge man über eine zwingend erforderliche Komponente; Eine voll automatische, intelligente und adaptive Mess- und Regelelektronik, die in Bruchteilen von Mikrosekunden definierte "Energiepakete" zu verarbeiten vermag. Möglich werde das über einen induktiven Zwischenspeicher (RQSp ? Raum-Quanten-Speicher), der je nach der Spannung, die die Last benötigt, die Ladungspakete überträgt. Mit Widerständen, fügt Weber hinzu, sei das nicht möglich, denn die könnten keine elektrische Energie, sondern nur Wärme speichern. Studien, die die RQF-Impulstechnik in Verbindung mit kapazitiven Zwischenspeichern und Wellenleitern zum Ziel haben, seien noch nicht abgeschlossen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Wechselrichtern mit ihrem "Zerhacken des Gleichstroms und Filtern" fliesse hier keine Energie in "unerwünschte Kanäle". Für die RQF-Impulstechnik und ihren Wechselrichter sieht RQF-Präsident Hans Lehner denn auch ein breites Einsatzfeld in der bekannten Elektrotechnik. Zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen mit Netzeinspeisung, bei Windkraftanlagen zur optimalen Anpassung der Leistung an die Windverhältnisse, und etwa auch bei der elektrischen Traktion mit Dreiphasen-Asynchronmotoren.
Hans Weber widmet sich indes intensiv den "Grundlagen der Resonanzkopplung zur direkten Umwandlung von Kerneneregie in nutzbare Elektrizität". Bei einer Deuteronenkonzentration im Kristall von zirka 1 mmol/cm3 (Millimol) errechnet sich nach der Formel E=h/e*f (e=elektrische Ladung) je Millimol 96,5 As (Amperesekunden) eine Schwingungseneregie von rund 400 MJ (Megajoule) oder 100'000 Kilowattstunden. Die piezoelektrisch wirksame Leistung hat Weber zu 40 kW/cm3 vermittelt. Davon können ein Tausendstel bis ein Hundertstel ausgekoppelt werden, weiss der Wissenschaftler; mithin 0,04 bis 0,4 kW je Kubikzetimeter eines "aktiven" Volumens. Möglich mache das die Nanotechnologie, mit der "mikroskopische Schieber" realisiert werden können, über die die Raum-Quanten-Energie angezapft werde.
Paradigmenwechsel eingeleitet?
Was vorerst noch ein winziger Effekt ist, erinnert Hans Weber an die Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn und Fritz Strassmann im Jahre 1938. Ob bei der RQF der grosse Brückenschlag eingeleitet wurde zwischen der starken, der schwachen und der elektromagnetischen Kraft einerseits und der Gravitation mit den ihr zugesprochenen phänomenalen Erscheinungsformen andererseits, wird sich herausstellen. Vieles spricht dafür, dass die in diesem Zusammenhang vermutete und gesuchte "fünfte Kraft" als "Ursache aller Kräfte" von der RQF entdeckt worden sein könnte.
Wenn der Autor hier den Konjunktiv wählt, so vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass das Weltbild der Schulphysik schon wegen seiner Lückenhaftigkeit und Inkonsistent nicht endgültig sein kann. Warum sollten dem herrschenden Paradigma die Crane'sche Vorstellung von einer Raum-Quanten-Energie und deren erste empirische Nachweise zwanghaft und vorschnell eingegliedert werden? Vielleicht läuft ja die Geschichte langfristig gesehen geradezu anders herum, hat die RQF einen "Paradigmenwechsel" angestossen. Der von dem Wissenschaftssoziologen Thomas S. Kuhn in seinem 1962 erstmalig in Englisch verlegten Buch "Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen" geprägte Begriff "Paradigma" bezeichnet, vereinfacht ausgedrückt, zusammengefasste grundlegende Annahmen über die Wirklichkeit.
Es ist jedenfalls kein Manko, dass die Raum-Quanten-Forschung - neben experimentellen Befunden und Berechnungen - derzeit vornehmlich in Bildern und in Gleichnissen auf sich aufmerksam macht. Auch bei ihr geht es, wie Werner Heisenberg sein berühmtes Buch überschrieb, um den "Teil und das Ganze".